verbunden sein – gesund bleiben

Wege zu psychosozialer Gesundheit

2. und 3. Juni 2018

Die Veranstaltung inspiriert mit kreativen und wissensbasierten Inputs.

Indem wir über die jeweiligen professionellen Tellerränder blicken, lässt sich Gemeinsames zur Stärkung psychosozialer Gesundheit von Einzelnen und Gruppen erkennen.

Wenn diese Dosis Nebenwirkungen erzeugt, wenden Sie sich an eine Person aus Ihrem Kollegium und erzählen Sie davon.

Bei auftretendem Motivations-Fieber, freuen Sie sich. Achten Sie darauf, dass die Symptome nicht zu schnell abklingen.

Veranstaltungsort: Lenzburg, Kosthaus und Gleis 1, Niederlenzer Kirchweg 5 (Fünf Gehminuten vom Bahnhof Lenzburg)

Das Programm für 2018 wird im Herbst publiziert.

Rückblick: Symposium 2017 Direktlink zu Symposium
Samstag

Keynotes
Playback Theater (Jonathan Fox)
Psychotherapie (Sara Michalik)
Kunsttherapie (Isabelle Schenkel)
Gesundheitsförderung (Felix Wettstein)
Reflexionen mit Playback Theater
Diskussionen im World-Café

Rückblick: Workshops 2017 Direktlink zu Symposium
Sonntag

In den Workshops gibt es Gelegenheit, Playback Theater zu entdecken und vorhandenes Können zu vertiefen.

Vormittag:
Narrative Reticulation (Jonathan Fox)
Der Spiel-Salon (Jaap Oostra)
Tiefes Zuhören (Anna Chesner)

Nachmittag:
Fünf Zielsetzungen für eine Playback-Theater Aufführung (Jonathan Fox)
Der Spiel-Salon (Jaap Oostra)
Lernen und Spass haben beim Selbermachen (Karin Gisler)

 

Symposium

Rückblick: Mai 2017

09:30 Uhr           Ankommen: Café, Tee, Croissant, Obst im Restaurant Phönix

10:00 Uhr           Begrüssung und Ausblick

10:10 Uhr           Keynote Playback Theater

Geschichten, Spontaneität, Atmosphäre: Wie Theater durch narrative Retikulation Gemeinschaft bildet.
Der Begründer des Playback-Theaters wird eine Theorie präsentieren, die zeigt, wie das Teilen unserer persönlichen Geschichten psychische wie soziale Gesundheit und das Wohlbefinden von Einzelnen und Gruppen unterstützen kann.

Story, spontaneity, atmosphere: how theatre builds community through narrative reticulation
The founder of playback theatre will present a theory of how sharing our personal stories can promote health and well being for individuals and groups.

Simultanübersetzung E/D: Ella Hoffmann

Jonatan Fox

Jonathan Fox
BA, Harvard U., USA; MA, Victoria U., New Zealand; Dr. h.c.
Ehrung im Jahr 2008 durch den Fachbereich Erziehungswissenschaften, Kassel, Germany. Mitbegründer des Playback-Theaters, künstlerische Leitung der Original-Playback-Theater-Company. Autor und Herausgeber: Acts of Service: Spontaneity, Commitment, Tradition in the Nonscripted Theatre; Beyond Theatre: a playback theatre memoir; the editor of The Essential Moreno: Writings on Spontaneity, Psychodrama and Group Method; and co-editor of Gathering Voices: Essays on Playback Theatre.

10:50 Uhr            Erfrischung: Zehn Minuten Playback Theater gehdicht

11:00 Uhr            Keynote Psychotherapie

Innere und äussere Bühnen: „Es braucht den Drachen, damit das scheue Pferd nicht in Gefahr kommt“

Wenn Persönlichkeitsanteile, Konflikte und innere Zustände durch Symbole externalisiert und auf eine äussere Bühne gebracht werden, ermöglicht dies einen kreativen Zugang zu verborgenen Welten. Durch die Teilearbeit mit Tierfiguren erfahren Kinder wie Erwachsene eine Verbindung mit eigenen inneren Dynamiken und kommen in Kontakt mit Innenwelten anderer Familienmitglieder. Symptome wie Aggression, Zwänge, depressive Anteile oder Eifersucht werden beobachtbar gemacht und in Beziehung gesetzt zu anderen Persönlichkeitsanteilen und zu anderen relevanten Personen. Diese Technik der psychodramatischen Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen in Form von Tierfiguren ermöglicht neue Zugänge und unerwartete Lösungsansätze. Klienten verstehen ihre unerwünschten Anteile besser, erkennen Symptome als Wegweiser und können daher ihre Ressourcen besser aktivieren.

Sara Michalik-Imfeld
Sara Michalik-Imfeld ist Fachpsychologin für Psychotherapie FSP, Kinder-, Jugend- und Familienpsychologin mit eigener Praxis in Aarau. Sie ist Dozentin an verschiedenen Institutionen und Fachhochschulen, Lehrperson Sekundarstufe II und Fachrichterin im Nebenamt. Seit mehreren Jahren ist sie Präsidentin des Verbands der Aargauer Psychologinnen und Psychologen (VAP). Zusammen mit ihrem Mann führt sie einen erfolgreichen Eltern-Blog und ist Autorin diverser Fachbücher.

11:20 Uhr            Erfrischung: Zehn Minuten Playback Theater gehdicht

11:30 Uhr            Kunsttherapie (Isabelle Schenkel)

Offenheit und Fähigkeit zur Begegnung
Kunsttherapie ist ein Beruf mit den Fachrichtungen: Bewegungs- und Tanztherapie / Drama- und Sprachtherapie / Gestaltungs- und Maltherapie / Intermediale Therapie / Musiktherapie. Eines ihrer Hauptziele ist es, Individuen und Gemeinschaften eine lebendige, selbstgesteuerte Antwort auf Leiden anzubieten. Kunsttherapie arbeitet nach verschiedenen Methoden und Interventionslehren. Musik, Tanz, Malen, Poesie oder Theater. Es wird ein Beispiel mit der Anwendung von Poesie in einer Gruppensitzung präsentiert.

Isabelle Schenkel

Isabelle Schenkel
Dr. phil., ist eidgenössisch diplomierte Kunsttherapeutin (ED), Fachrichtung Intermediale Therapie und Supervisorin bso. 1995 – 1998 Studium an der Universität Lausanne: Master en Sciences Sociales, seit 2004 Gastprofessur bei The Dance / Movement Therapy Association (DMTA), Moscou, 2012: PhD en arts expressifs: coaching “L’Etat de clown et la posture d’accompagnement; Mitglied der Qualitätssicherungskommission ARTECURA und Prüfungsverantwortliche Westschweiz. Seit 2015 Co-Leitung in folgenden Aus- und Weiterbildungen: lemon-bildung (Reiden), Synopia (Lausanne) und Institut für angewandte Psychologie und Psychoanalyse (Moskau).

12:10 Uhr            Erfrischung: Zehn Minuten Playback Theater gehdicht

12:20 Uhr            Gesundheitsförderung (Felix Wettstein)

Eine Kultur der Wertschätzung entwickeln
Ressource für eine hohe psychische und soziale Gesundheit

Wertschätzung wird gross geschrieben – zumindest in Leitbildern. Doch wie wird sie praktisch gelebt und gepflegt? Vieles deutet darauf hin, dass Wertschätzung eine zentrale Ressource für die psychische und soziale Gesundheit ist. Vorweg ist sie eine persönliche Kompetenz, die sich allerdings erst in der zwischenmenschlichen Interaktion manifestiert. Sie ist nicht bloss ein persönliches Talent, sondern lässt sich schulen, formen, heranbilden. Mehr noch: Wir reden von einer „Kultur der Wertschätzung“ und meinen damit eine Eigenschaft einer Organisation, eines Betriebs, einer Gesellschaft. Der Vortrag beleuchtet, was zur Stärkung dieser Kultur beitragen kann.

Felix Wettstein

Felix Wettstein
Prof. FH, ist Dozent an der Hochschule für Soziale Arbeit der FH Nordwestschweiz in Olten. Er leitet das Weiterbildungsstudium MAS Gesundheitsförderung und Prävention. Im DACH-Netzwerk für Gesundheitsförderung (DACH = Deutschland, Österreich, Schweiz) ist er Mitglied der Koordinationsgruppe.

12:40 Uhr            Erfrischung: Zehn Minuten Playback Theater gehdicht

12:50 Uhr           Lunch

14:00 Uhr            World-Café mit Erdbeeren und interessanten Fragestellungen
Die Vortragenden des Vormittags begleiten die Diskussionsrunden.

15:15 Uhr            Pause

15:45 Uhr            Weberei: Zusammenführung der Diskussionsergebnisse des World-Café’s

16:00 Uhr            Verbunden oder verstrickt? mit Playback Theater Zürich

16:45 Uhr            Ende

Workshops

Rückblick: Mai 2017

09:30 Uhr           Ankommen: Café, Tee, Croissant, Obst im Restaurant Phönix

10:00 Uhr           Workshoprunde 1

12:30 Uhr           Lunch

14:00 Uhr            Workshoprunde 2

16:30 Uhr            farewell um gesund zu bleiben

16:45 Uhr            Ende

In den Workshops gibt es Gelegenheit, Playback Theater zu entdecken und vorhandenes Können zu vertiefen.

Jonathan Fox
BA, Harvard U., USA; MA, Victoria U., New Zealand; Dr. h.c.,
Ehrung im Jahr 2008 durch den Fachbereich Erziehungswissenschaften, Kassel, Germany). Mitbegründer des Playback-Theaters, künstlerische Leitung der Original-Playback-Theater-Company. Autor und Herausgeber: Acts of Service: Spontaneity, Commitment, Tradition in the Nonscripted Theatre; Beyond Theatre: a playback theatre memoir; the editor of The Essential Moreno: Writings on Spontaneity, Psychodrama and Group Method; and co-editor of Gathering Voices: Essays on Playback Theatre.

Simultanübersetzung E/D: Ella Hoffmann

Vormittag: Narrative Reticulation
Praktische Anwendung für Proben und Aufführungen.
Die Theorie der narrativen Reticulation kann uns unterstützen, Proben und Aufführungen besser einzuschätzen und zu sehen, was es noch braucht, um beides effektiver und wirksamer zu gestalten. Dieser Workshop unterstützt dich in der Analyse deiner eigenen Playback-Theater Arbeit und im Finden neuer Wege für die Zukunft.
Teilnahme: Interessierte, mit Erfahrung in Playback-Theater
Kurssprache: englisch/deutsch (Übersetzung)

Nachmittag: Fünf Zielsetzungen für eine Playback-Theater Aufführung
In jeder Playback-Theater Aufführung – wo und für wen auch immer – lässt sich erkennen, was für die Anwesenden persönlich relevant ist. Oft haben Playback-Theater Auftritte jedoch eine spezifische Zielsetzung: Sie sind Bestandteil einer Weiterbildung, sollen einen Dialog fördern, eine Transition abfedern helfen, zur Heilung beitragen, neue Einsichten eröffnen oder zur Teambildung beitragen …
Klarheit über die Zielsetzung des jeweiligen Auftritts hilft uns, diesen wirkungsvoll zu strukturieren. Dieser Workshop zeigt verschiedene Möglichkeiten, um unterschiedlichen Zielsetzungen gerecht zu werden.
Teilnahme: Interessierte, mit Erfahrung in Playback-Theater
Kurssprache: englisch/deutsch (Übersetzung)

Jaap Oostra

Jaap Oostra
Graduierte 1991 von der Theaterschule Amsterdam. Er trat 2004 der Playback-Theater Gruppe Wordt Vervolgd bei, leitet seit vielen Jahren deren Proben und tritt als Schauspieler auf.
2009 begann er in Altersheimen zu arbeiten, wo er eine eigene Methode entwickelte, um mit alten und physisch beeinträchtigten Menschen zu arbeiten. Dabei nutzt er Playback-Theater: Den Spiel-Salon.

Vormittag und Nachmittag*: Der Spiel-Salon
Playback-Theater für und mit alte und handicapierte Menschen.
Was kann Theater für betagte Menschen bedeuten, die ihr Leben im Heim verbringen? Wie ist es möglich, dass sie innerhalb einer Stunde eine bedeutsame Erfahrung machen? Wie können alle an dem Prozess teilhaben? Jaap Ostra wird seine Methode dieses vereinfachten Playback-Theaters vorstellen. Die Methode ist einfach zu lernen und eignet sich für unterschiedliche Zielgruppen.
Teilnahme: Interessierte, mit und ohne Erfahrung in Playback-Theater *) der Workshop wird zweimal durchgeführt.
Kurssprache: E/D mit Übersetzung

Anna Chesner

Anna Chesner
Co-Direktorin des London Centre for Psychodrama Group and Individual Psychotherapy. Sie ist Psychotherapeutin, Trainerin und Supervisorin UKCP und arbeitet als akkreditierte Trainerin für Playback-Theater. Ihr besonderes Interesse gilt der kreativen Supervision und Reflective Practice.

Vormittag: Tiefes Zuhören
Beim tiefen Zuhören sind wir mit uns selbst, anderen, der Gemeinschaft und dem Kosmos verbunden. Wir leben in einer komplexen Welt in welcher wir vielen Möglichkeiten und Anforderungen gegenüber stehen. Wie gehen wir mit all den Geräuschen um? Wie gelingt es uns, auf kreative Weise zu wählen, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten wollen? Der Workshop beinhaltet Elemente aus dem Playback-Theater.

Teilnahme: Interessierte, mit und ohne Erfahrung in Playback-Theater
Kurssprache: deutsch

Karin Gisler

Karin Gisler
Ist u.a. ausgebildete Mimin und akkreditierte Trainerin für Playback-Theater CPT. Sie hat bei Keith Johnstone, Augusto Boal, Ruth Zaporah,, Philipp Gaulier und Peter Honegger Improvisation und Clown studiert. 1992 gründete sie das Playback-Theater Zürich, welches sie bis heute leitet. Sie ist als Schauspielerin, Moderatorin und Trainerin international unterwegs.

Nachmittag: Lernen und Spass haben beim Selbermachen
Beim Playback-Theater erzählen wir uns Momente aus unserem Leben und spielen sie aus dem Stegreif nach. Im Workshop gibt es Gelegenheit, selber Playback-Theater zu spielen und dabei den Spass am spontanen Spiel, die Verbundenheit untereinander und die Kraft der Berührung zu entdecken, welche zu dieser besonderen Theaterform gehören. Wir erlernen zwei Grundformen aus dem Playback-Theater, welche auch in anderen Zusammenhängen anwendbar sind.
Teilnahme: Neugierige und Interessierte, die selbst Playback-Theater spielen wollen
Kurssprache: deutsch

über mich

Josefine Krumm

Josefine Krumm ist Theaterschaffende, Lehrerin HF Gesundheit & Soziales, Kunsttherapeutin (ED) Fachrichtung Drama und Sprache und Playback Theater Leiterin (CPT).

Meine methodischen Schwerpunkte sind Theaterarbeit, Dramatherapie, Gesundheitsförderung und Prävention.

Thematisch beschäftige ich mich mit Gesundheit (körperliche, psychische, soziale), betrieblicher Gesundheitsförderung, Zugehörigkeit/Integration und Abschiedskultur.

Meine Wirkungsfelder sind Bildungseinrichtungen, Betreuungseinrichtungen, Gemeinwesen, Freizeit, Betriebe mit unterschiedlichen Zielgruppen. Insbesondere interessiere ich mich für eingebildete Gesunde

Website: krumm.ch & gehdicht.ch

Josefine Krumm

Impressionen 2017

Playback Theater Zürich
www.playback-theater.ch
Karin Bettina Gisler ist u.a. ausgebildete Mimin und akkreditierte Trainerin für Playback-Theater CPT. Sie hat bei Keith Jonstone, Augusto Boal, Ruth Zaporah, Philipp Gaulier und Peter Honegger Improvisation und Clown studiert. 1992 gründete sie das Playback-Theater Zürich, welches sie bis heute leitet. Sie ist als Schauspielerin, Moderatorin und Trainerin international unterwegs.

2017 war Sie Mitorganisatorin von verbunden-sein-gesund-bleiben.

 

Playback Theater gehdicht
www.gehdicht.ch

Playback-Theater Netzwerk (DE)
www.playbacktheaternetzwerk.de

Die Schule für Playback Theater im deutschsprachigen Raum ist ein Projekt des Vereins Playback-Theater-Netzwerk e.V.
Weiterbildungsmöglichkeiten: schule.playbacktheaternetzwerk.de/playbacktheatertraining

Die Schule ist anerkannt (affiliated) und direkt verbunden mit dem Centre for Playback Theatre (Gründer Jonathan Fox)
www.playbackcentre.org

Kosthaus Lenzburg
www.kosthaus-lenzburg.ch

Verein Phönix
www.verein-phoenix.ch

Für Fragen und Inputs

 

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